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Das Lieferkettengesetz was ist das und wie schütze ich mich?



1. Was ist das Lieferkettengesetz?

2. Wen betrifft das Lieferkettengesetz?

3. Welche Strafen sind zu erwarten?

4. Wie kann ich mich schützen?



1. Was ist das Lieferkettengesetz?


Das Lieferkettengesetz soll Unternehmen für Menschnrechtsverletzungen entlang Ihrer Lieferkette in Verantwortung ziehen. Kinderarbeit und Menschenunwürdige Arbeitsbedingungen sollen dadurch verhindert werden. Der Gedanke dahinter leuchtet wohl jedem noch ein, bei der Umsetzung scheiden sich die Geister.


Das Ziel des Gesetzes ist sicherlich ein wichtiger Schritt in der Umsetzung des Beschlusses des "UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte" der UN aus dem Jahre 2011, das dem Zweck dient Kinderarbeit, Ausbeutung und Sklaverei zu bekämpfen und mehr Verantwortung für die Einhaltung der Menschenrechte bei den Unternehmen zu verankern.


Bei der Umsetzung gibt es jedoch verschiedenste Ansichten und Dimensionen die berücksichtigt werden müssen. Einerseits muss definiert werden wie weit die Verantwortung entlang der Lieferkette reicht; Werden Unternehmen lediglich für Ihre direkten Zulieferer verantwortlich gemacht oder entlang der kompletten Lieferkette bis zum Rohstoff? Auch die Größenordnung der Unternehmen welche vom Lieferkettengesetz betroffen sein werden ist umstritten. Dabei wird angenommen, das größere Unternehmen durch Ihren höheren Druck bei den Zulieferern eine höhere Verantwortung tragen. Kritiker des Gesetzes sehen in den durch das Gesetz geschaffenen Hürden eine Belastung für Unternehmen, welche die Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Vergleich einschränken könne.


2. Wen betrifft das Lieferkettengesetz?


Die genauen Parameter sind zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht klar definiert. Es zeichnet sich aber eine Unternehmensgröße zwischen 500 und 5000 Mitarbeitern als möglicher Grenzwert ab. Die Lieferkettentiefe ist ebenso umstritten. Direkte Zulieferer werden mit Sicherheit Teil des Gesetzentwurfes, für Zulieferer entlang der Lieferkette werden lineare oder anteilig, sich mit abnehmender Lieferkettendistanz veringernde Verantwortlichkeiten diskutiert.

Tatsache ist, dass Unternehmen heutzutage nur in den seltensten Fällen tatsächlich alle Glieder in Ihrer Lieferkette kennen, geschweige denn die Resourcen besitzen um diese Unternehmen allumfänglich zu bewerten und zu überwachen.


3. Welche Strafen sind zu erwarten?


Diskutiert werden Geldbußen sowie die Frage ob Unternehmen für Verstöße verklagt werden können. In jedem Fall ist mit empfindlichen Strafen für Verstöße zu rechnen.


4. Wie kann ich mich schützen?


Der effektivste Schutz ist sicherlich eine transparente Lieferkette, mit einer ausreichenden Informationstiefe, vom direkten Zulieferer bis zum Rohstoff der für die Bauteile oder Materialien benötigt wird. Wie wenige dieser Information Unternehmen heutzutage tatsächlich haben kann man dem Aufschrei der freien Wirtschaft im Zuge der Lieferkettendiskussion entnehmen. Würde jedes Unternehmen sämtliche Informationen über Ihre Lieferkette kennen und könnte sich somit über die Arbeitsbedingungen bei ihren Zulieferern sicher sein, gäbe es ja nichts zu befürchten.


Wie kommt man jedoch an dieses Level von Informationen?

Prewave Kunden haben es natürlich einfacher, denn Prewave Überwacht sämtliche Lieferanten unserer Kunden entlang der Lieferkette und informiert in Echtzeit wenn es zu Menschenrechtsverletzungen oder Problemen kommt.

Darüber hinaus können wir neue Lieferanten anhand von historischen Daten prüfen um Probleme direkt im Vorhinein auszuschließen.


Das Lieferkettengesetz wird kommen und somit werden Unternehmen sich früher oder später mit dem Thema auseinandersetzen müssen. Als Sieger werden aus dieser Situation sicherlich jene Unternehmen herausgehen, die Transparenz in ihrer Lieferkette schaffen und dadurch einen Wettbewerbsvorteil gewinnen.


Sollten wir Ihnen auf diesem Weg mit unserer Lösung behilflich sein dürfen können Sie hier einfach eine Demo und ein Gespräch mit unseren Prewave Spezialisten buchen.






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